das anschreiben …
... ist maximal eine Seite lang und durch Absätze übersichtlich gegliedert. Dein Text sollte nicht mehr als zehn Sätze haben, natürlich ohne Tipp- und Rechtschreibfehler.
Oben links gibst du deine Anschrift an. Es ist Geschmackssache, ob du hier auch deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse angibst. In den Lebenslauf gehören sie rein, hier kannst du entscheiden, was dir besser gefällt.
Es folgt die Adresse des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst. Am besten mit direktem Ansprechpartner, der in der Stellenanzeige genannt ist. Wenn du dich initiativ bewirbst und keinen Ansprechpartner per Telefon finden konntest, richte das Schreiben an die Personalabteilung. In der Betreffzeile nennst du die Ausbildungsbezeichnung und die Quelle, woher du vom Angebot weißt. Bloß nicht „Betreff” davor schreiben, das ist total veraltet. Rechtsbündig folgt nun das Datum. Wenn du willst auch der Ort.
Jetzt geht’s los! Sprich bei der Anrede den Entscheider direkt an. Ansonsten bleiben dir die „Sehr geehrten Damen und Herren”. Der erste Satz ist der schwerste und der wichtigste. Denk an die maximal 60 Sekunden Aufmerksamkeit des Personalentscheiders. Hast du vorher mit ihm telefoniert, bezieh dich einfach auf dieses Gespräch. Wenn nicht, beginne mit „Über die azubi börse hamburg bin ich auf Sie aufmerksam geworden und bewerbe mich um eine Ausbildung als …“ oder „Sie sind ein Unternehmen, das …, und ich möchte …. werden”.
Anschließend begründest du, warum du dich für diesen Beruf entschieden hast. Was interessiert dich an dem Beruf? Hast du passende Hobbys oder Kenntnisse? Jetzt folgt der Absatz, in dem du Werbung für dich machst. Überzeug das Unternehmen, dass du zur Firma und genau zu dieser Ausbildungsstelle passt. Was spricht für dich? Hier gibst du auch an, welche Schule du besuchst und wann du voraussichtlich deinen Abschluss machst.
In einem letzten Absatz beschreibst du, warum die Firma zu dir passt. Mach dich schlau und schau dir noch einmal die Stellenanzeige und die Firmen-Website an. Gibt es Schlüsselbegriffe oder etwas Interessantes, was du verwenden kannst? Mit der richtigen Auswahl kannst du den Entscheider ködern. Das ist besser, als darauf zu hoffen, dass du schon richtig verstanden wirst.
Der letzte Satz bleibt noch einige Minuten im Gedächtnis. Vermeide hier Floskeln. Bitte um Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Etwa kurz und bündig: „Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.” Oder: „Für alle weiteren Fragen stehe ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.” Dann verabschiedest du dich „Mit freundlichen Grüßen”, unterschreibst und – fertig.

