im Gespräch sein
Fachlich scheinst du dich für die Ausbildung zu eignen. Im Vorstellungsgespräch geht es darum, herauszufinden, ob du auch als Person zur Firma und die Firma zu dir passt. Die meisten Vorstellungsgespräche laufen nach dem gleichen Muster ab: Begrüßung, etwas Small Talk, Interview mit Fragen über die Firma und dich, Verabschiedung und Ausblick. Was da so genau gefragt wird und wie du geschmeidig reagierst, zeigen wir dir gleich.
Mach dir darüber Gedanken und formulier kurze, klare Antworten. Vielleicht bist du nicht der einzige Bewerber – dann sind diese Antworten deine Gelegenheit, dich von den anderen abzuheben. Aber Achtung! Fangfragen gehören mit zum Spiel. So will dein Gegenüber „hintenrum“ bestimmte Antworten herausfinden. Wenn beispielsweise in deinem Lebenslauf steht, dass du gerne liest, solltest du ein paar Titel parat haben. Schlechte oder gute Noten im Zeugnis werden gern benutzt, um nach Stärken und Schwächen zu fragen. Kennst du deine?
Achte während des Gesprächs auf deine Körpersprache. Nasebohren, mit dem Kugelschreiber klicken, Arme vor der Brust verschränken oder breitbeinig auf dem Stuhl sitzen, das geht gar nicht. Stattdessen solltest du lächeln, deine Gesprächspartner ausreden lassen, zuhören, Fragen stellen und ehrlich sein. Mit so einem Auftreten überzeugst du deinen zukünftigen Arbeitgeber. Am Ende des Vorstellungsgesprächs macht es einen guten Eindruck, wenn du dich für das Gespräch bedankst und dich freundlich verabschiedest. Aber Achtung: nicht zu kumpelhaft mit Servus, Tschüss oder Ciao. Damit könntest du mit einem Wort deinen positiven Eindruck zunichte machen. Bleib konzentriert, bis du aus der Firma raus bist. Du kannst das.
Nach dem Vorstellungsgespräch
Du hast dein erstes Vorstellungsgespräch gemeistert. Wie war es? Mach dir Notizen über den Ablauf des Gesprächs. Schreib dir die Fragen auf, die dir gestellt wurden, und überleg, wie du dich gefühlt hast. Das ist eine gute Vorbereitung für ein weiteres Vorstellungsgespräch oder eine Hilfe für Freunde, die ihr Gespräch noch vor sich haben. Falls es mit der Stelle nicht geklappt hat, steck den Kopf nicht in den Sand, sondern frag telefonisch oder per E-Mail nach, woran es gelegen hat. Manchmal springt ein Bewerber ab und die Firma entscheidet sich für den nächsten Kandidaten. Wäre da nicht der Bewerber geeignet, der sich noch einmal bei der Firma gemeldet hat?

