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oder: Karrierekiller im Internet?

Die Bewerbung schick und sauber auf den Weg gebracht? Prima! Aber auch wirklich an alles gedacht? Zum Beispiel an deine Einträge bei Xing, StudiVZ oder Facebook? Das wäre schlau. Bist du eins von 1184 Mitgliedern der Gruppe „Kiffen ist ’ne Leidenschaft” bei StudiVZ? Oder eins von 1713 Mitgliedern der Gruppe „Ich mag Sex von hinten – da können beide fernsehen”? Dass das nicht immer ganz ernst gemeint ist, sei dahingestellt. Doch es kann manchen potenziellen Arbeitgeber abschrecken.

Große Unternehmen bestreiten zwar, sich im Internet über ihre Bewerber zu informieren. „Das ist keine Form des Recruitings, die wir betreiben”, heißt es beispielsweise bei Siemens. Und auch Porsche sagt: „Wir informieren uns nicht über Suchmaschinen, Xing und andere Internetportale über unsere Bewerber.” Aber die Unternehmen bedienen sich externer Spezialisten – und die Unternehmensberater nutzen alle Quellen, die ihnen bei der Personalsuche zur Verfügung stehen. Schließlich wollen sie ihrem Kunden möglichst perfekte Bewerber präsentieren. Und die Personalexperten scheinen im Netz fündig zu werden: Mehr als ein Drittel gaben an, dass sie nach den Internetsuchergebnissen schon mal Kandidaten bei der Auswahl nicht weiter berücksichtigt haben.

Da bleiben eigentlich nur drei Möglichkeiten: aufhören, das Profil mit der Funktion „Nur meine Freunde dürfen meine Seite sehen” verstecken oder den Spieß umdrehen und sich einen schicken Web-Auftritt zulegen. Denk darüber nach und mach als Erstes einen Check über Google oder Personensuchmaschinen wie Yasni und Spock. Das kann dich im Bewerberrennen halten … 

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