das bewerbungsfoto
Seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) wird ein Bewerbungsfoto von Unternehmen nicht mehr verlangt. Du musst also nicht, aber kannst deiner Bewerbung ein Foto beifügen.
Stell dir vor, 10 Schüler mit gleicher Qualifikation bewerben sich um die gleiche Ausbildung. Bewerbungsfotos haben nur 4, und davon sind nur 2 professionell vom Fotografen gemacht. Wer wird dem Ausbilder in Erinnerung bleiben?
Also keine zurechtgeschnittenen Urlaubsbilder, keine Schnappschüsse. Auch das günstige Passfoto aus dem Bahnhofsautomaten reicht nicht. Lass dir professionelle Bilder machen. Denk bei diesem Termin an die richtige Kleidung, bei kaufmännischen Berufen zum Beispiel sind Hemd oder Bluse fast Pflicht. Lieber overdressed als underdressed. Und lächle, lächle, lächle! Denk an deine große Liebe oder an deinen Urlaub.
Bitte den Fotografen um eine Voransicht und sucht gemeinsam das beste Foto aus. Lass dir die Daten auf einer CD mitgeben. Das kostet zwar mehr, lohnt sich aber, weil du das Bewerbungsfoto leicht nachbestellen oder bei Onlinebewerbungen direkt in deine Unterlagen einfügen kannst.
Schickst du die Bewerbung per Post, schreib deinen Namen und deine Adresse auf die Rückseite des Fotos. Kleb es sauber und fest in deinen Lebenslauf. Das macht Eindruck und garantiert dir, dass das Foto auch wieder zu dir zurückkommt.

