1. Lehrjahr
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Industriemechaniker/in | Aurubis AG

Stephanie Üblacker, 21 Jahre,
Aurubis AG
Industriemechaniker/in
1. LehrjahrWelche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Die Berufsfachschule Gesundheit und Ernährung.
Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Mittlere Reife.
Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich hatte schon immer technisches Interesse und es macht mir Spaß, etwas zu reparieren. Es freut mich, wenn Defektes anschließend wieder funktioniert.
Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Freunde und die Berufsinformationen im Internet.
Haben dir Praktika bei der Berufswahl geholfen?
Ich habe ein Praktikum als Anlagenmechanikerin in einem anderen Unternehmen gemacht. Obwohl ich immer etwas mit Metall machen wollte, haben mir dort aber das Umfeld und der Beruf überhaupt nicht gefallen.
Was verdienst du während deiner Ausbildung?
1. Lehrjahr: 725 €
2. Lehrjahr: 775 €
3. Lehrjahr: 825 €
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich habe einen großen, übersichtlichen Platz mit eigenem Dreh-, Fräs-, Schweiß- und Rohrbiegebereich, an dem ich jederzeit selbstständig arbeiten kann.
Ort? Verschiedene Abteilungen? Team- oder Einzelarbeitsplatz?
Zurzeit bin ich noch in der Ausbildungswerkstatt. Im 2. Ausbildungsjahr jedoch werde ich verschiedene Abteilungen durchlaufen. Wir arbeiten immer im Team.
Hast du auch internationalen Kundenkontakt?
Nein, bisher nicht.
Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Berufsschul-Unterrichtsform?
Mein Arbeitstag beginnt um 6.30 Uhr und endet um 14.45 Uhr. Mir stehen 30 Tage Urlaub im Jahr zu. In der Berufsschule haben wir Blockunterricht..
Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Sie sind noch übertroffen worden. Wir dürfen selbstständiger arbeiten, als ich erwartet habe, und sogar schweißen.
Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Das zu entscheiden, ist noch zu früh. Ich möchte jedoch gerne nach der Ausbildung übernommen werden..
Möchtest du in diesem Beruf, in der Branche bleiben?
Ja, auf jeden Fall.
Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Ich möchte meinen Meister machen.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil …
... ich eine Frau bin, trifft der Satz auf mich nicht zu.
Friseur/in | hmc – hair & make-up company

Lea Ollhorn, 16 Jahre,
hmc – hair & make-up company
Überbetriebliche Ausbildung zum/zur Friseur/in
5. Monat (von insgesamt 12 Monaten)Welche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Vor meiner Ausbildung habe ich an der Ernst-Barlach-Schule meinen Realschulabschluss erworben.
Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil mich Haare schon immer fasziniert haben. Man kann seine Kreativität ausleben. Zudem finde ich es total spannend, Menschen zu verändern, zu sehen, was man aus jemanden herausholen kann. Dieser Beruf bringt mir sehr viel Spaß und er weckt meine Leidenschaft.
Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Durch ein Schulpraktikum habe ich herausgefunden, dass ich Friseurin werden möchte.
Haben dir Praktika bei der Berufswahl geholfen?
Ja, die Praktika haben mir sehr geholfen. Leider gibt es meiner Meinung nach zu wenige Praktika in der Schule. Durch mein zweites Praktikum am Ende des 10. Schuljahres habe ich festgestellt, was ich möchte. Mein erstes Praktikum habe ich als Tischlerin gemacht. Ich wollte schon immer in einem handwerklichen Beruf tätig sein.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Mein Arbeitsplatz ist in einer Privatschule in Hammerbrook. Wir haben hier einen Unterrichtsraum, in dem wir Theorie und Praxis lernen, einen Salon und einen Aufenthaltsraum. Wir arbeiten in Teams, helfen und unterstützen uns gegenseitig. Dies erleichtert den Arbeitsablauf sehr.
Wie viel bezahlst du für deine Ausbildung?
Die Ausbildungszeit dauert ein Jahr und kostet insgesamt fast 9.000 €, wobei eine monatliche Ratenzahlung möglich ist.
Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Ja, auf jeden Fall. Ich bin jetzt seit 5 Monaten dabei und bin immer wieder erstaunt, wie vielfältig dieser Beruf ist.
Hast du auch internationalen Kundenkontakt?
Der Kundenkontakt ist hier sowohl national als auch international.
Arbeitszeiten? Urlaubsanspruch?
Wir arbeiten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Insgesamt haben wir 5 Wochen Ferien.
Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?
Ich möchte gerne den Weltmeistertitel der Friseure gewinnen. Ebenso spiele ich mit dem Gedanken, nach Amerika auszuwandern oder auf einem Schiff zu arbeiten. Ich habe mir
vorgenommen, erst einmal die Welt zu sehen. Und später möchte ich dann gerne das Geschäft meiner Mutter übernehmen.
Möchtest du in diesem Beruf, in der Branche bleiben?
Ja, auf jeden Fall. Ich möchte noch sehr viel lernen und mich noch in vielen Dingen weiterbilden.
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil …
... man nicht alles in die Wiege gelegt bekommt. Man muss die Dinge immer und immer wieder lernen und ausführen.
Schifffahrtskauffrau | MSC Germany GmbH

Gina Staschke, 20 Jahre,
MSC Germany GmbH
Ausbildung zur Schifffahrtskauffrau
1. Ausbildungsjahr (von insgesamt 2,5 Lehrjahren)Welche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Gymnasium Osterbek.Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Abitur.Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Es war mir sehr wichtig, mit einem sicheren Gefühl und einer guten Perspektive in eine berufliche Zukunft zu starten. Der Hamburger Hafen und die davon abhängige Logistikbranche wachsen von Jahr zu Jahr unaufhaltsam. Da ich durch mein Austauschjahr in Amerika recht gut Englisch spreche und die Schifffahrt in erster Linie international ist, entschied ich mich nach reiflicher Überlegung für eine Ausbildung als Schifffahrtskauffrau. So kann ich neben Englisch viele meiner weiteren persönlichen und beruflichen Interessen kombinieren.Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Auf jeden Fall! Vor allem der internationale Kontakt zu anderen Standorten und mit Kunden macht mir besonders Spaß. Das Telefon klingelt und plötzlich ist man mit der anderen Seite der Welt verbunden. Außerdem habe ich sehr nette Kollegen, die sich trotz des laufenden Arbeitstags viel Zeit für die Auszubildenden nehmen.Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Bei der Auswahl meiner Ausbildung hat mich neben Recherchen im Internet sehr stark mein Austauschjahr geprägt. Ebenfalls habe ich Gespräche mit Freunden, Lehrern und der Familie geführt.Haben dir Praktika bei der Berufswahl geholfen?
Bis jetzt habe ich nur ein Praktikum in der Medienbranche absolviert. Das hat mir zwar Spaß gemacht, aber mir auch gezeigt, dass ich das in Zukunft nicht machen möchte. Die Neigung zur Schifffahrt war von Kind an da. Deswegen brauchte ich kein Praktikum, um mich für diese Branche zu entscheiden.Was verdienst du während deiner Ausbildung?
Im ersten Lehrjahr verdiene ich 600,00 €. Anschließend steigt das Gehalt jährlich um 100,00 €.Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Als Schifffahrtskauffrau arbeite ich in einem Großraumbüro viel an Computer und Telefon. Um uns ein Gesamtbild von unserer Zukunft in der Schifffahrt machen zu können, machen wir regelmäßig interne Schulungen und Ausflüge.Ort? Verschiedene Abteilungen?
Die MSC Germany GmbH hat neben dem Hauptsitz Hamburg, wo ich meine Ausbildung absolviere, noch Standorte in Bremen, Berlin, München, Düsseldorf und vielen weiteren Städten. Insgesamt arbeiten in 146 Ländern mehr als 30.000 Kollegen. Zurzeit bin ich in der Automotive Abteilung. Wir betreuen VIP-Kunden, die Autos und Autoteile in die ganze Welt verschiffen. Jede Abteilung steuert verschiedene Fahrgebiete abhängig von Import und Export. Wir Auszubildenden wechseln alle sechs Monate die Abteilung, um einen guten Gesamtüberblick über das Unternehmen zu bekommen.Arbeitszeiten und Berufsschul-Unterrichtsform?
Ich arbeite fünf Tage die Woche von 8.30 bis 17 Uhr und habe 25 Tage Urlaub im Jahr. Die Berufsschule findet in 5 Blöcken à 8 Wochen statt.Teamarbeitsplatz?
Die Abteilungen sind in verschiedene Bereiche unterteilt, jedoch arbeiten alle in einem Team, damit eine gute Arbeitsabwicklung und eine hohe Kundenzufriedenheit gewährleistet sind.Kundenkontakt – national/international?
Die MSC ist ein internationales Unternehmen und verschifft weltweit Container. Daher haben wir zwar auch nationale, aber meistens internationale Ansprechpartner. Die Standorte liegen ja zum Großteil in anderen Ländern, so dass Englischsprechen alltäglich geworden ist.Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Die MSC Germany GmbH bildet den eigenen Nachwuchs aus. Solange ich Interesse und gute Leistungen zeige, steht einer Übernahme nichts im Wege. Deswegen blicke ich optimistisch in die Zukunft.Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil…
…man sich seine Arbeit nicht immer selbst aussuchen kann und manchmal auch unanspruchsvolle Tätigkeiten anfallen, die erledigt werden müssen. Was aber natürlich nicht der Regelfall ist.
Kauffrau im Groß- und Außenhandel | Veolia Umweltservice

Jana Meyer, 18 Jahre,
Veolia Umweltservice Nord-West GmbH
Kauffrau im Groß- und Außenhandel
– Fachrichtung: Großhandel
1. AusbildungsjahrWelche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Die Höhere Handelsschule in Buxtehude.Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Den erweiterten Realschulabschluss.Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Grundsätzlich wollte ich eine kaufmännische Ausbildung absolvieren. Durch Gespräche mit Lehrern und Bekannten, die diese Ausbildung schon gemacht haben, bekam ich einen positiven Eindruck von den vielfältigen Aufgaben. Das gefiel mir. Für Veolia habe ich mich entschieden, weil ich in einem zukunftsorientierten Unternehmen meine Ausbildung machen möchte. Ich finde es wichtig, sich mit der Entsorgung und Wiederverwertung auseinanderzusetzen, da wir alle im alltäglichen Leben damit konfrontiert werden.Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Meine Erwartungen und Vorstellungen haben sich mehr als erfüllt. Besonders das Verhältnis zu den Kollegen ist super. So macht die Zusammenarbeit viel mehr Spaß und die Motivation zum Lernen und Erfüllen der Aufgaben ist groß. Wir Azubis verstehen uns auch untereinander sehr gut und sammeln zusammen in den verschiedenen Projekten neue Erfahrungen. Außerdem nutzen wir die gemeinsame Mittagspause, um uns zu sehen und auszutauschen.Was verdienst du während deiner Ausbildung?
1. Lehrjahr: 594,00 €, 2. Lehrjahr: 670,00 €,
3. Lehrjahr: 787,00 €.Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich habe einen eigenen Arbeitsplatz mit PC und Telefon.Ort?
Ich mache meine Ausbildung in der Niederlassung Hamburg. Hier gibt es mehrere Betriebsstätten, die ich am Anfang meiner Ausbildung kennenlernen durfte, um einen Gesamtüberblick zu bekommen.Verschiedene Abteilungen?
Wir durchlaufen die wichtigsten Abteilungen wie Disposition/Logistik, Faktura, Buchhaltung, Innen- und Außendienst und machen verschiedene Projekte, z.B. ein Internetplanspiel. Wir bleiben immer lang genug, um nach der Einführung die wichtigsten Aufgaben selbständig erledigen zu können.Arbeitszeiten?
7.30 Uhr bis 16.30 Uhr, jeweils 40 Stunden/Woche.Urlaubsanspruch?
24 Tage.Berufsschul-Unterrichtsform?
Teilzeitunterricht.Teamarbeitsplatz? Einzelarbeitsplatz?
Teamarbeitsplatz.Kundenkontakt?
Da meine Ausbildung auf die Fachrichtung Großhandel ausgerichtet ist, habe ich hauptsächlich Kontakt zu nationalen Kunden.Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Die Chancen stehen sehr gut.Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil…
…man in den Lehrjahren die Basis fürs Berufsleben lernen kann und dies auch tun muss.
Kauffrau für Versicherungen & Finanzen | Hamburg-Mannheimer

Lisa Strahmann, 20 Jahre,
Hamburg-Mannheimer Versicherung
Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
1. AusbildungsjahrWelche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Berufsfachschule für Wirtschaft.Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Erweiterten Realschulabschluss.Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich wollte gern im kaufmännischen Bereich arbeiten und wusste von meinem Vater, der selbst Versicherungskaufmann ist, schon einiges. Im Vorstellungsgespräch bei der Hamburg-Mannheimer habe ich erfahren, was in etwa auf mich zukommen könnte. Da war für mich klar, dass ich meine Ausbildung dort machen will. Auch haben die Zukunftsaussichten in dieser Branche für mich eine Rolle gespielt.Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Ja, ich war positiv überrascht. Ich hatte Bedenken, dass die Ausbildung vielleicht etwas trocken sein könnte. Ist sie aber nicht. Bisher war es sehr abwechslungsreich und ich habe es keinen Tag bereut, dass ich mich dafür entschieden habe.Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Meine Eltern haben mich unterstützt, außerdem haben mir Gespräche mit Freunden sehr weitergeholfen.Haben dir Praktika bei der Berufswahl geholfen?
Letztendlich hatte ich mich durch die Berufsfachschule für Wirtschaft für einen kaufmännischen Beruf entschieden. Vorher habe ich Praktika in verschiedenen Bereichen gemacht, um herauszufinden, welche Richtung ich genau einschlagen möchte.Was verdienst du während deiner Ausbildung?
1. Lehrjahr: 754 €, 2. Lehrjahr: 827 €,
3. Lehrjahr: 899 €.Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich habe einen eigenen Schreibtisch mit PC und Telefon. Jede Arbeitsgruppe hat mehrere Arbeitsplätze, die großzügig gestaltet sind und auch Platz für individuelle Gestaltung bieten. Außerdem ist mein Arbeitsplatz sehr hell, da die Schreibtische zum Fenster ausgerichtet sind.Ort? Verschiedene Abteilungen?
Die Ausbildung findet in der Hauptverwaltung der Hamburg-Mannheimer statt. Wir Azubis werden in mehrwöchigen Phasen in einem bestimmten Themenbereich geschult – sei es nun Unfallversicherung oder Antragsservice. Außerdem gibt es eine Phase, in der ich im Außendienst tätig sein werde.Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Berufsschul-Unterrichtsform?
Meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 38 Stunden. Durch das Gleitzeitsystem ist eine flexible Zeiteinteilung möglich. Ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr, der Berufsschulunterricht findet in Blockform statt.Teamarbeitsplatz? Einzelarbeitsplatz?
Mein Arbeitsplatz befindet sich im Großraumbüro und zwar in einer Ausbildungsgruppe mit sechs anderen Auszubildenden. Die Schreibtische sind so angeordnet, dass man gut im Team zusammenarbeiten kann.Kundenkontakt?
Die Hamburg-Mannheimer hat fast 6 Millionen Kunden. Natürlich haben wir Kundenkontakt. Hauptsächlich national und überwiegend telefonisch. Wenn ein Kunde zum Beispiel seinen Vertrag ändern möchte oder Fragen hat, kann er jederzeit anrufen.Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Das weiß ich bislang noch nicht. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn es so wäre.Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil…
Zum Glück ist diese „Weisheit” nach meiner Meinung nicht mehr aktuell. Ich bin froh, dass dieser Spruch nicht auf meine Ausbildungszeit zutrifft und mir meine Ausbildung Spaß macht.
Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre | INFO AG

Maxi Springer, 21 Jahre,
INFO AG
Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre
1. AusbildungsjahrWelche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht?
Das Bismarck-Gymnasium in Hamburg.Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Das Abitur.Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Als Betriebswirtin habe ich später gute und vielseitige berufliche Perspektiven: Man kann zum Beispiel ins Marketing, in den Vertrieb oder die Logistik gehen. Außerdem ist der Arbeitsplatz relativ sicher.Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Bis jetzt voll und ganz – sowohl im Studium als auch in der Firma. Dort war ich schnell integriert und habe schon jede Menge gelernt. An der Fachhochschule wird der Stoff sehr gut vermittelt. Da wir nur etwa 30 Leute pro Vorlesung sind, wird individuell auf jeden eingegangen.Wer oder was hat dir bei der Berufsfindung geholfen?
Mich hat das duale Studium sofort überzeugt. Die Mischung aus Studium und praktischer Phase finde ich sehr gut. Am Ende der Ausbildung habe ich den großen Vorteil, dass ich schon über Berufserfahrung verfüge.Haben dir Praktika bei der Berufswahl geholfen?
Ich habe vor dem Studium ein Praktikum bei der INFO AG gemacht und dort bin ich heute immer noch. Also ein klares JA!Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Die Azubis der INFO AG haben einen professionell ausgestatteten Arbeitsplatz.Ort? Verschiedene Abteilungen?
Hamburg. Generell werden verschiedene Abteilungen durchlaufen, gewechselt wird ca. alle drei Monate.Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Berufsschul-Unterrichtsform?
40 Stunden die Woche in Gleitzeit. 29 Tage Urlaub, die in der Praxisphase genommen werden müssen. Nach 12 Wochen in der Firma folgen 10 Wochen an der Fachhochschule.Teamarbeitsplatz? Einzelarbeitsplatz?
Ein Teamarbeitsplatz. Meistens sitzen vier bis fünf Personen in einem Büro. Jeder Azubi bekommt in der zugewiesenen Abteilung seinen eigenen Arbeitsplatz.Kundenkontakt – national / international?
Kundenkontakt gibt es weniger. In den meisten Abteilungen hat man eher intern zu tun.Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Hast du schon Pläne für die Zukunft?
Möchtest du in diesem Beruf/in der Branche bleiben?
Dadurch, dass ich das duale Studium an der Nordakademie mache, habe ich mich dazu verpflichtet, nach Ende der Ausbildung zwei Jahre bei der INFO AG zu bleiben.Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil…
…die Götter vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben. Nein, im Ernst. Es gibt in den ersten Jahren einfach so viel zu lernen. Da gibt es interessante und weniger interessante, leichte und schwere Aufgaben. Aber ich will ja Neues lernen, da muss ich auch mal über mich hinauswachsen. Und der Spaß überwiegt ganz klar.
Kaufmann im Groß- und Außenhande | Gebrüder Heinemann

Mark Hinze, 16 Jahre,
Gebrüder Heinemann
Kaufmann im Groß- und Außenhandel
1. Lehrjahr
Welche Schule hast du vor deiner Ausbildung besucht? Welchen Abschluss hast du dort erworben?
Ich habe an der Ernst-Barlach-Schule in Wedel meinen Realschulabschluss erworben.Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, da mein Vater auch im kaufmännischen Bereich tätig ist, ich dadurch bereits frühzeitig sehr viel mitbekommen habe und es mir gefallen hat.Haben sich deine Erwartungen und Vorstellungen erfüllt?
Meine Erwartungen bei Gebr. Heinemann wurden sogar übertroffen.Was verdienst du während deiner Ausbildung?
1. Lehrjahr: 594,00 €, 2. Lehrjahr: 670,00 €, 3. Lehrjahr: 787,00 €.Wie sieht dein Arbeitsplatz aus? Verschiedene Abteilungen?
Ich durchlaufe in meiner Ausbildungszeit alle Abteilungen und werde einen eigenen Arbeitsplatz haben.Was denkst du über das Projekt „Young Rebels”?
Ich schätze das Projekt „Young Rebels” sehr. So greift der FC St. Pauli den jungen Spielern nicht nur beim Fußball unter die Arme, sondern auch in der beruflichen Orientierung.Ist es nicht schwierig, Berufsschule, Ausbildungsbetrieb, Training und Spiele unter einen Hut zu bringen?
Am Anfang war es schon schwierig, alles unter einen Hut zu bringen. Doch ich habe gelernt, damit umzugehen.
Vorteile/Nachteile?
Vorteile: Je früher man mit den oben genannten Sachen anfängt, desto leichter fällt es einem im späteren Leben, mit stressigen Situationen umzugehen. Nachteile: Wenig Zeit für Freunde.Arbeitszeit?
7,5 Stunden täglich.Urlaubsanspruch?
30 Arbeitstage.Berufsschul-Unterrichtsform?
Blockunterricht.Team- oder Einzelarbeitsplatz?
Ich arbeite an einem Teamarbeitsplatz.Kundenkontakt?
National und international.Wirst du nach deiner Ausbildung übernommen?
Kann ich noch nicht sagen.Lehrjahre sind keine Herrenjahre, weil …
... man erst viele Erfahrungen sammeln muss, um später selbst einmal erfolgreich junge Menschen zu führen.

